HanseTreck vorgestellt beim Forum Freie Lasten

Es tut gut, sich ab und zu mal so richtig unter Gleichgesinnten zu fühlen. Fachforen sich hierfür regelmäßig eine gute Adresse – so, wie jüngst nun das Forum Freie Lasten 2024. Rund 50 Vertreter von Initiativen, die allesamt mit dem kostenlosen Verleih von Lastenrädern eine verträglichere Innenstadtmobilität befördern wollen, haben sich vom 22. bis zum 24. Februar wieder in der schönen Universitätsstadt Marburg versammelt.

Neben zentralen Vorträgen zum Thema der freien Lasten wurde auch ein Barcamp angeboten, bei dem die Teilnehmer:innen verschiedene, jeweils von ihnen eingebrachte Themen in kleinere Gruppen diskutiert sehen konnten. Da gab es Themen wie z.B. Radfahren in der Schwangerschaft, Schlüsselcodes mit dem allgemein verwendeten Buchungssystem oder aber eben auch unser HanseTreck. Die Themen waren allesamt interessant und für alle Themen fanden sich Menschen zusammen, die im Gespräch ihre Gedanken und Ideen austauschten.

Im Café Q - Vorstellung der Bar-Camp-Themen

Vorstellung der Barcamp Themen: Im Kultur-Café Q wurden am Samstag zu Beginn des Bar-Camps zunächst alle Themen von den Personen kurz vorgestellt, die sie eingebracht haben. So war es möglich, in zwei / drei Minuten allen Teilnehmer:innen des FFF2024 den HanseBi(k)erTreck schon einmal vorzustellen.

Das Forum Freie Lasten 2024 in Marburg hat schließlich genau das für uns HanseTreck-Organisatoren mit sich gebracht, was wir uns gewünscht und erhofft hatten: Wir haben Leute getroffen, die sich mit größeren und teils sehr großen Fahrrad-Trecks aufgrund jahrelanger Erfahrung richtig gut auskennen.

So z.B. Christian Schaper aus Lüneburg. Die Tour de Natur oder die Schokofahrten und auch die Klima-Sternfahrten nach Hamburg: Er kennt diese Touren nur zu gut und konnte uns schon beim Kennenlernen sehr wichtige Hinweise geben. Losgelöst von seiner ganz allgemeinen Fachexpertise in Sachen Rad-Trecks hatten wir bisher ohnehin noch keinen Kontakt zur Fahrradszene in Lüneburg. Diese Lücke hat sich mit Christian mehr als geschlossen.

Funfact zum Schluss: Zum Forum Freie Lasten 2025 wird zu unserer übergroßen Freude tatsächlich nach Einbeck eingeladen. Wir waren das erste mal zum FFL in diesem Jahr in Marburg dabei und haben auf Anhieb die Ehre und das Vertrauen geschenkt bekommen, im nächsten Jahr Gastgeber dieser tollen Veranstaltung sein zu dürfen. Der Zuschlag der Unesco, Einbeck komplett zum Weltkulturerbe zu erklären, hätte uns nicht glücklicher machen können. FFL 2025 – wir können es kaum erwarten!

Hier noch ein paar Weitere schöne Impressionen vom Forum Freie Lasten 2024:

Bierboten satteln auf

Valentinstag – der Tag der Liebe…. zum Fahrrad, zum Lastenrad und zum Einbecker Bier.

Am 14. Feb. 2023 haben sich die „Einbecker Bierboten“ im Einbecker Konzert- und Kulturhaus TangoBrücke versammelt, um sich über den HanseBi(k)erTreck zu informieren und in die weitere Planung mit einzusteigen. Und zu Planen gibt es wahrlich noch eine ganze Menge.

Zunächst das Fulminante: Gleich 14 Bierboten werden die gesamte Strecke von Einbeck bis nach Lübeck mitradeln. Und die Bierboten kennen sich aus mit dem Einbecker Gerstensaft. Sie werden auf den Hansemärkten entlang der langen Handelsreise bis nach Lübeck über das Einbecker Bier zu berichten wissen und sicher auch das ein oder andere Bier an durstige Kellen verteilen.

Gemeinsam wurden unter anderen so essentielle Fragen diskutiert, wie man nun z.B. das köstliche Einbecker Bier auf den modernen Transporträdern immer gut gekühlt halten könnte…. Und welche Biersorten denn nun an Bord genommen werden… Und wie man den Handel in den Städten so richtig gut ankurbeln könnte. Kurz: Der Bockbringer, unser zentrales HBT-Lastenrad, wird nun auf Herz und Nieren hinsichtlich seiner Biertransport- und Aussschankfähigkeiten hin untersucht und weiterentwickelt.

Fragen rund um die Routenführung und die Unterkünfte in den Hansestädten konnten von Patricia und Martin Keil genauso beantwortet werden, wie z.B. die Frage, nach dem WC on Tour (Goldeimer) oder der passenden Kleidung.

Die Bierboten sind für den HanseBi(k)erTreck am Start und können es kaum erwarten, der Welt ihr Produkt feilzubieten.

„Spielwende“ – gebt den Kindern das Kommando

Am Wochenende 10. – 11. Feb. waren wir mit unserem Lastenradhändler und -enthusiasten Olaf Gerling für die eBike-family auf der LOKOLINO in Göttingen am Start. Eine wirklich tolle Erlebnismesse für Familie, Baby & Kind. Die eBike-family war mit ca. 20 Lastenrädern vor Ort, um den Besucher:innen zu zeigen, wie schön es sein kann, Kinder an der frischen Luft mit dem Lastenrad durch die Welt zu fahren. Man konnte alle Lastenräder vor den Toren der Lokhalle auch probefahren. Das wurde auch von vielen Menschen dankbar angenommen – und das, obwohl das Wetter über längere Strecken mit durchdringendem Nieselregen nicht sonderlich einladen war.

Unsere Töchter Lotte und Toni kennen ja nun schon alle großen Lastenräder am Markt und hatten somit auch wegen des Wetters mehr Spaß daran, sich in der Lokhalle am bunten Angebot der für Kinder und Eltern präsentierten Ideen und Produkte zu erfreuen. Klettern, radfahren und natürlich SPIELEN, SPIELEN, SPIELEN.

Es kann kein Zufall sein, dass der Stand von Lena und Philipp mehr oder minder genau gegenüber dem der eBike-family platziert war. Lastenräder, mit denen die ganze Familie klimafreundlich und gesund durch die Gegen kurven gehen bekanntlich regelmäßig einher mit den Bestrebungen einer sinnvollen und kooperativen Verkehrswende. Dass Lastenräder und das Fahrrad zu sinnvollen und schönen innerstädtischen Transportmitteln zählen, das erlebt bisher allerdings nur ein recht überschaubarer Teil aller heutigen Kinder. Denn natürlich besetzt das Auto bis auf weiteres noch den unumstrittenen Platz Nr. 1, wenn es darum geht, die eingenen Kinder in den Kindergarten, die Schule oder in den Sportverein zu befördern.

Wenn die reale Welt also noch mal zehn Jahre oder gar länger braucht, bis Fahrradstraßen in allen Innenstädten die Regel sind, dann braucht es im jetzt und heute für unsere Kinder zumindest im Spiel schon mal eine Stadt, in der Lasten- und Fahrräder ihren festen und sicheren Spielraum haben.

Die „Spielwende“ musste her, dachten sich also Philipp und Lena aus Kiel. Diese Wortschöpfung und die Produkte, die sich hierzu erst in den Köpfen der beiden und dann eben in echt entwickelt haben, sind für uns Ein.biker einfach die Wucht.

Wieder einmal haben wir kreative und verantwortungsbewusste Menschen kennenlernen dürfen, die uns den Glauben in die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Menscheit zu bewahren helfen.

Es ist nur ein Spielteppich – aber was für einer. Eine Stadt ist dort zu sehen, die viele lebenswerte grüne Freiräume bietet. Eine Stadt, in der konsequent Radfahrbahnen zu sehen sind, mit Wasserflächen, Parks, e-Ladesäulen und natürlich auch einer Eisdiele. Eine Stadt, so, wie sie unsere Kinder heute also schon spielend erleben können und an deren Entwicklung sie hoffentlich in den nächsten Jahren mitarbeiten mögen.

Keine Frage, dass wir uns nun auch ein Lastenradgespann „Spielwende“ bei unserem Hansebiertreck wünschen. Denn genau solche. auf eine lebenswerte und nachaltig gestaltete Zukunft ausgerichtete Produkte sind es, die wir heute zwischen den Händlern in den Hasestädten austauschen wollen. Let’s go Hanse let’s go future!

kennenlernen, pläneschmieden – in Alfeld lebt die Hanse

In der ersten größeren Video-Konferenz mit unseren Alfelder Hansefreund:innen entstand das Gefühl, das wir so lieben: Der Hansebiertreck 2024 ist ein Gemeinschaftsprojekt, ein Event, das von der Dynamik, Leidenschaft und Schaffenskraft der Menschen lebt, die entlang der 370 Kilometer langen Strecke leben. Wer also wieder einmal das Gefühl spüren möchte, wie es ist, in offene Arme zu laufen, der sollte auf jeden Fall bereits bei der ersten Etappe von Einbeck nach Alfeld mit dabei sein.

Das Kennenlernen mit Hans-Günter Scharf (Amt für Kultur & Tourismus), Carsten Löhrke (Forum Alfeld aktiv – Marktmeister) und Franziska Fritz sowie Eva Strecke (Region Leinebergland e.V. – Mobilitätsmanagerin) war dann auch mehr ein beherztes Angehen der Planungen als ein zarghaftes Kennenlernen.

Einhundert Radfahrer:innen auf Isomatten unterbringen – kein Problem. Fahräder bewacht über die Nacht abstellen – kommt ein Wachdienst. Bühne auf dem Marktplatz – wird gestellt, machen wir doch regelmäßig. Es gibt in Alfeld nur Lösungen und vor allem auch Ideen. Der Stadtslogan „Alfeld – voller Ideen und engagiert“ geht für uns somit schon mal völlig in Ordnung.

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen und Monate gemeinsame Vorbereitungsarbeit und auf den Tag, an dem wir mit dem Hansebiertreck dann in der Hansestadt Alfeld unsere erste Hansestadt erreichen. Austausch, pläneschmieden, gemeinsam feiern und voneinander lernen – in Alfeld ist das gelebte Hansementalität. Wir freuen uns darüber – wie Bolle!

Lastenrad-Bockbringer kann sich warmrollen

Wir veranstalten den HanseBiertreck, weil wir Städtefreundschaften unter dem Dach der Hanse aufbauen mögen, weil wir auf eine nachhaltige, moderne und dazu auch noch gesunde Form des Lastentransportes aufmerksam machen wollen, weil wir Radfahren als wundervolle Urlaubsform noch populärer machen wollen und natürlich auch, weil wir neugierig sind auf moderne und zukunftsfähige Produkte, die wir in den Hansestädten auf dem Weg zum Handel angeboten bekommen werden. Das alles macht Bock!

Unser traditionsreiches Einbecker Bockbier ist für all unsere Ziele ein wundervoller Aufhänger gewesen, um einen solchen Lastenradtreck tatsächlich auf den Weg zu bringen. Wir sind hier wieder einmal der Einbecker Brauhaus AG sehr dankbar dafür, dass sie uns im Sinne der Sache schnell zusagte, als Sponsor komplett für die Finanzierung eines hochwertigen Lastenrades inklusiv Anhänger als Sponsor anzutreten. Ein Commitment für Nachhaltigkeit, dass uns überglücklich macht.

DANKE, liebes Team des Einbecker Brauhaus, dass ihr uns für den Sommer 2024 zum historischen und gleichzeitige hoch modernen Hansebiertreck in dieser Form mobil gemacht habt!

Wie dereinst unsere Vorfahren stellt auch für uns im Jahre 2024 nun also der Aufbau der Fuhrwerke für den Hansebiertrecks eine arbeitsintensive Arbeit dar. Viel vom guten Hansebockbier wollen wir mit auf die Reise nehmen und gut geschützt und sicher soll es transportiert werden.

Was 1969 für den Hansebiertreck der Stellmacher, das ist uns heute unser Lastenradhändler Olaf Gerling von der e-Bike family. Gemeinsam mit ihm haben wir lange überlegt, welche Lastenrad-Kutsche wohl am besten geeignet sein könnte, um als zentraler „Bockbringer“ eingesetzt zu werden.

Nach einiger Überlegung haben wir uns für das Urban Arrow Cargo XL entschieden. Mit einem riesigen Ladekoffer, einer smarten Schaltung und einem kräftigen Motor ausgestattet, scheint uns dieses Lastenradmodell wirklich der ideale „Bockbringer“ zu sein. Gemeinsam mit Natalie Linke, Mediengestalterin des Brauhauses, haben wir die coolen Folien gestaltet, um den Bockbringen ins schicke CI des Einbecker Brauhauses zu tauchen. Die Folien wurden lokal in Einbeck von Print4You zum Nulltarif gedruckt. Geklebt haben wir dann selbst – alles macht man irgendwann zum ersten Mal. Inzwischen haben wir mit dem Bockbringer in der Hansebierstadt schon einiges an Aufmerksamkeit erzeugt. Damit der Bockbringen gen Norden einer von ganz ganz vielen ist, wird in Einbeck Tag für Tag und Nacht für Nacht an der weiteren Vorbereitung des HBT gearbeitet. Freunde, das wird ne Riesensause!

Tonis Idee…

„Ein Hansebiertreck braucht auch eine Kutsche – die könnte doch dann auch von Fahrrädern gezogen werden…“

So die Idee von Antonia, 5 Jahre alt und als Tochter von Patricia und Martin Keil natürlich mittendrin im Planungssturm zum Hansebi(k)ertreck 2024.

Die Idee ist schon etwas abgefahren und deshalb haben wir sie natürlich alle mit Begeisterung diskutiert. Wie könnte man das umsetzen? Wo gibt’s denn ’ne Kutsche, die man nutzen könnte? Wie schwer ist so eine Kutsche dann eigentlich und wie viele Fahrräder müsste man wohl davorspannen?

Nun, es hilft, wenn man alles mal probiert hat – z.B. auch das Reiten, denn dann kennt man schon mal wen, der es wissen sollte. Ein Anruf bei Gerd Heise vom Grannenhof Rittierode ließ zum einen Erinnerungen an meine einstigen Reitstunden vor rund 20 Jahren wachwerden und führte uns als HBT-Team schließlich auch schnell weiter zur richtigen Adresse, denn Gerd riet uns einfach mal beim Ponnyhof Clus anzurufen. Gesagt – getan.

Und wieder einmal sorgt ein Kulturprojekt dafür, dass wir eine wundervolle Entdeckung gemacht haben: Ralf und Steffi Grober und den Ponyhof Grober in Clus bei Bad Gandersheim. Dieses Kleinod mit seinen fleißigen, aufgeschlossenen und herzlichen Betreibern nun kennengelernt zu haben, hat uns jüngst wahrlich beflügelt. Herzlich wurden wir empfangen, sodann wurden uns ganz verschiedene Kutschen vorgeführt und mit Freude wurde uns dann auch noch das gesamte Gestüt gezeigt.

Aber eins nach dem anderen: Gemeinsam haben wir also zunächst einmal gemeinsam kreativ gehirnt, wie sich eine knapp 300 Kg schwere Kutsche, die es ja dann mit dem Kutscher, zwei weiteren Passagieren und natürlich Einbecker Bierfässern schnell auf 500 Kg Gesamtgewicht bringen wird, verkehrssicher an Fahrräder hängen lassen könnte. Eine stabile Deichsel mit einer PKW-Anhängerkupplung und einer stabilen Verbindung zum Zugfahrrad müsste auf jeden Fall erst einmal hergestellt werden. Eine Aufgabe, bei der wir wie immer auf unseren Einbecker HBT-Partner Weißenborn Maschinenbau setzen können. Norbert Weißenborn realisiert regelmäßig für unseren BOLLE Lastenrad-Fuhrpark Sonderlösungen. Und da wir bereits einige Anhänger haben, die teilweise leer und erst recht beladen weitaus schwerer sind, wird die Verbindung zwischen einer Kutsche und den notwendigen kräftigen Draht-Pferdchen eine Leichtes sein. Idee von Christian: wir könnten es ja mal mit nem kräftigen E-Tandem probieren… – die nächste abgefahrene Idee 🙂

In den nächsten Tagen holen wir also schon mal die Kutsche vom Ponyhof Clus nach Einbeck und beginnen mit der Umrüstung.

Das wird zweifelsohne ein Riesenspaß…!!!!

ADFC in Hildesheim mit dabei…

Bei unserem letzten Besuch in Hildesheim am 21. Jan. haben wir die vielleicht begeisterungsfähigsten Biker Hildesheims getroffen. Treffpunkt war das Knochenhauer Amtshaus (KA 7)am Markt. Das KA 7 war übrigens von Beginn an unser streng geheimer Treffpunkt für die konspirativen Zusammenkünfte rund um den HBT 2024.

Conny ist seit ihrer Zeit als Gastronomin im Einbecker Brodhaus im Herzen Hildesbeckerin bzw. eben Einheimerin. Und nicht nur das Einbecker Bier ist ihr Ankerseil in die Stadt des Bockbieres. Auch viele Gäste, die sie einst im Einbecker Brodhaus zu ihren Stammgästen zählte, trifft man nun regelmäßig auch im KA7.

Nun haben wir uns also im KA 7 mit Dietmar Nitsche und Michael Struck aus dem Vorstand des ADFC Hildesheim in Sachen HBT besprechen können. Die Gespräche drehten sich natürlich vor allem darum, wie es uns gemeinsam gelingen wird, am Sonntagabend des 30. Juni bei unserer Sause auf dem Hildesheimer Markt möglichst viele Radfahrerinnen und Radfahrer mit von der Partie zu haben. Auch die Routenplanung ist ein Thema gewesen.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem ADFC Hildesheim einen weiteren begeisterten Partner vor Ort in Hildesheim gefunden haben.

Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts:

Michael Struck (ADFC Hildesheim) / Martin Keil (Bolle Einbeck) / Conni Schlöter (KA/) / Patricia M. Keil (Hansebiertreck-Projektleiterin) / Dietmar Nitsche (ADFC Hildesheim)

Hier geht’s direkt zum ADFC Hildesheim

Das Lübecker Hanseteam 1.0

…wir wären auch lieber vor Ort gewesen

Wir haben uns kürzlich sehr über ein erstes größeres Kennenlernen mit dem HanseTeam Lübeck gefreut!

Hinrich Borchardt war sozusagen als unser „Verbindungsmann“ mit dabei. Hinrich ist in Einbeck aufgewachsen und studiert nun in Lübeck. Referent für Umweltthemen und aktiv beim der AStA.

Jan Gödecke von der Klimaleitstelle der Stadt Lübeck hat initiiert, dass die Teilnehmer des Stadtradelns dem HanseBierTreck am 6. Juli sogar entgegenkommen und er öffnet uns somit die einschlägigen Lübecker Netzwerke.

Frieder Lehmann vom ADFC Lübeck ist Tourenleiter und wird uns ausgiebig bei der Streckenplanung in seiner Region beraten.

Stefanie Bischoff ist die Hansemanagerin und vernetzt uns mit allen Hansestädten durch die wir fahren werden.

Muriel Fauth war für die YouthHansa mit dabei. Sie ist in der Arbeitsgruppe YouthHansa in Lüneburg und koordiniert die „junge“ Hanse in Form von Events und Netzwerken.

Kristin Fechner konnten wir bereits im Herbst 2023 persönlich in Lübeck kennenlernen. Sie ist Referentin der Geschäftsführung im Europäisches Hansemuseum und begeisterte Stadtradlerin.

Iris Hanck vom Veranstaltungsmanagement der Lübeck & Travemünde Marketing GmbH hatte hilfreiche Ideen rund um Flächenmanagement, Tipps für weitere Musiker*innen.

Nicht mehr im Bild ist Olaf Gerling von E-Bike Familiy aus Göttingen. Er ist unser Lastenradhändler und Fuhrparkmanager beim HanseBiertreck. Er wird das Servicerad mitführen, das die ganze Zeit für „erste Hilfe“ am Rad sorgt.

Es war ein toller und wertvoller Austausch! Es folgen Termine mit Arbeitsgruppe Tourenplan sowie Event.

Hildesheimer Kulturaktivisten springen an Bord des Hansebiketrecks (HBT)

Mit jedem Besuch in einer unserer Partnerstädte entlang der Route des HBT wird der Wert, den dieses Vernetzungsprojekt mit sich bringt, spürbarer. Allein die Bekanntschaft mit den Lito und Lucy, den Betreibern des Atelier LICHT.N.STEIN. hat uns schon wieder gezeigt, wie wertvoll es ist, über den eigenen hanseatischen Einbecker Tellerrand hinauszuschauen.

Lucy und Lito arbeiten interdisziplinär mit einem Schwerpunkt auf Medien- und Lichtkunst. Dabei sind die getrieben davon, neue künstlerische Wege zu beschreiten. Ihr Home ist der ehemalige Ratskeller am Markt 1 in Hildesheim. Hier haben sie eine Bühne eingerichtet, die gleichzeitig Aufnahmestudio und vor allem auch TV-Sender ist. Das Licht.n.Stein Atelier ist eine Institutionen, an der sich unsere Einbecker TangoBrücke im Bereich Video- und Soundtechnik gerne eine Scheibe abschneiden darf. Wir freuen uns schon sehr auf den ersten Besuch von Lucy und Lito hier in Einbeck in der TangoBrücke. Über die vielen Ideen, die uns beim Treffen zu möglichen gemeinsamen Kulturprojekte in Einbeck und Hildesheim gekommen sind, haben wir beinahe den Grund unseres Treffens vergessen: die Planung unseres Besuchs mit „unzähligen“ Lastenrädern am Samstag, den 30. Juli 2024. Aber natürlich war auch das Thema im Atelier Licht.n.Stein.

Licht, Technik, Bühne, Videodoku und Moderation werden die beiden Kulturmacher für den HBT am 30. Juni organisieren. Bevor der HBT dann aber in Hildesheim einrollt, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten mit Lito und Lucy auch noch einiges an Zeit haben und nutzen, das Atelier LICHT.N.STEIN und unser kleines Konzert- und Kulturhaus TangoBrücke gegenseitig bekannter zu machen. Wir freuen uns darauf, gegenseitig die Stärken und Schwächen beider Kulturhäuser zu entdecken. Motto: Lass und die Stärken des einen beim anderen duplizieren!

Hansestadt Lübeck ist dabei!

Die Netzwerkarbeit für den Hanse BierTreck hat begonnen.

Mehr als 400 Jahre lang prägte die Hanse Wirtschaft, Handel und Politik im nördlichen Europa. Heute knüpfen die Hansestädte mit dem Städtebund DIE HANSE wieder an ihre große Vergangenheit an und wir gehen mit an Bord. Wir lieben es Menschen, Kultur und Geschichte zusammen zu bringen. Wir arbeiten aktiv an einer klimafreundlichen Bewegung sowie Transportkultur und wir sind der Meinung, dass es an der Zeit wird frischen Wind und kühles Bier über die historische Hanseroute zu bringen. Natürlich brauchen wir für unser Vorhaben des Hanse BierTrecks viele viele Partner und Netzwerke – so haben wir uns sehr gefreut, dass Kristin Fechner vom Hansemuseum und Stefanie Bischof, Hansemanagerin beim Internationalen Städtebund DIE HANSE spontan Zeit für unsere Idee hatten. Es war ein tolles Ideen-Ping-Pong bei dem wir sehr beseelt und guter Dinge für unseren Hanse Treck weitergezogen sind. In den nächsten Monaten werden wir noch weitere Hansestädte besuchen und ins Boot holen. Unter anderem Alfeld, Hildesheim, Hannover, Uelzen und Lüneburg.

Der Städtebund HANSE hat zum Ziel, das kulturelle Erbe und die hansische Identität in den Mitgliedsstädten zu fördern und sich gemeinsam für ein geeintes und friedliches Europa einzusetzen. Wesentliche Themen der Zusammenarbeit sind Tourismus, Kultur und Nachhaltigkeit – was uns besonders freut, da es auch unsere Themen und unser Engagement ausmacht Menschen und Orte in Netzwerken gemeinsamer Geschichte und gemeinsamen Erbes zusammenführen.